Tipp: Literatur-Reise nach Yorkshire im Juli
Ja, das ist es: Das berühmte Brontë Parsonage Museum im alten Pfarrhaus in Haworth, West Yorkshire. Hier haben die Brontë-Schwestern den Großteil ihrer Leben verbracht. Es ist eine Pilgerstätte für Literatur-LiebhaberInnen aus der ganzen Welt. Die Reise lohnt sich in jedem Fall. Ich werde den Besuch hier und die magische Moorlandschaft, die Charlotte, Emily und Anne Brontë so geliebt haben, nie vergessen.
Im Juli (8. bis 26.07.26) findet das Haworth Literatur-Festival statt mit einem kunterbunten Programm. Besonders Gothic-Fans kommen hier auf ihre Kosten mit Buchpräsentationen, aber auch einer gruselige Führung durch das ‚Horrible Haworth‘ der Vergangenheit. Dazu gibt es Gesprächsrunden über Emily Brontë und die Relevanz Ihrer Werke bis zum heutigen Tag. Kaum vorstellbar, aber wahr: Ihr Roman die ‚Die Sturmhöhe‘ wurde rund 30 Mal verfilmt.
Natürlich stehen viele weitere Lesungen aktueller britischer AutorInnen, u.a. mit der Dichterin Rosie Garland, auf dem Progamm; dazu Tanz- und Musikauftritte und Theateraufführungen. Hier der Link zur Veranstaltung. Im Sommer ist es besonders schön in Yorkshire. Das Titelbild des Beitrags zeigt die bis zu 90 Meter hohe Kalksteinformation ‚Malham Cove‘ in den Yorkshire Dales. Auf der erodierten Oberfläche werden immer wieder Szenen aus Literatur-Verfilmungen gedreht unter anderem natürlich von der ‚Sturmhöhe‘ (Verfilmung von 1992 mit Juliette Binoche und Ralph Fiennes), aber auch von ‚Harry Potter‘ (“Die Heiligtümer der Todes 1”)
In meinem Debütroman ‚und All das Leben in Deinem Kopf‘ besucht eine der Protagonistinnen auf ihren Weg in den Lake District das Brontë Parsonage Museum.
Also, auf geht’s nach Yorkshire. Es lohnt sich. Und wenn es 2026 zeitlich nicht mehr klappt, dann im nächsten Jahr.






